Progressives Universalgenie oder regressiver Frauenfeind?

Eine Frage der Perspektive: Leon Battista Albertis ökonomische Theorie

„Über die Vielseitigen aber ragen einige wahrhaft Allseitige hoch empor. [Es] mag hier, an der Schwelle des 15. Jahrhunderts, das Bild eines jener Gewaltmenschen seine Stelle einnehmen: Leon Battista Alberti. (…). In allem, was Lob bringt, war Leon Battista von Kindheit an der erste.“[1]Burckhardt 1960, S. 169.

Mit diesen euphorischen Worten beschrieb Jacob Burckhardt in dem Klassiker zur Renaissance „Die Kultur der Renaissance in Italien“ Leon Battista Alberti. Es lohnt also auf jeden Fall ein genauerer Blick auf diese – als „uomo universale“ charakterisierte – Person des Alberti!

Leon Battista Alberti gilt heute als eine der bemerkenswertesten und zugleich auch kontroversesten Persönlichkeiten der Frührenaissance in Italien. Als Wissenschaftler schuf er ein viel beachtetes, umfassendes interdisziplinäres Werk. Als Mensch machte er sich wohl wenig Freunde: Er war „pedantisch, hyperaktiv und streberhaft“[2]Tauber 2004, S. 7. und sicherlich kein „besonders sympathischer Zeitgenosse“, wie Tauber zusammenfasst.

Gegensätze finden sich auch in seinem ökonomischen Werk. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer seiner Hauptschriften, „Della Famiglia – Vom Hauswesen“: Sie ist aus ökonomischem, wie auch aus moralphilosophischem Blickwinkel interessant.

Zur Person

Doch wer genau war Leon Battista Alberti?[3]Zur biografischen Darstellung von Alberti vgl. Fischer 2012, S. 35 ff. Nach humanistischer Grundausbildung und Jura-Studium, war er als Privatsekretär und Abbreviator an der päpstlichen Kurie tätig. Ganz im Sinne des Humanismus umfasst sein Werk eine enorme thematische Bandbreite: So veröffentlichte er im Laufe seiner Karriere unter anderem in den Bereichen Malerei, Recht, Architektur Mathematik, Schiffsbau oder Pferdezucht.

Alberti war auch als Maler[4]Hierzu äußerte sich Varsari, jedoch nicht positiv. und plastischer Künstler tätig, beendete diese Tätigkeiten jedoch nach einiger Zeit wieder – ohne in diesem Bereich nennenswerte Erfolge erzielt zu haben.

Das Privatleben Albertis kann als problembehaftet bezeichnet werden[5]Fischer 2012, S. 35.: Als unehelicher Sohn wuchs er allein mit seinem Vater und seinem älteren Bruder auf, da seine Mutter Bianca die Carlo Fieschi bereits früh – wohl an der Pest – verstorben war.

Darüber hinaus waren alle männlichen Familienmitglieder aufgrund von Parteikämpfen[6]Schalk 1986, S. I. bis 1428 aus Florenz exiliert worden, was insbesondere Albertis Vater Lorenzo di Benedetto Alberti als Kopf der Familie betraf. Bei der Familie handelte es sich um eine – traditionell bedeutende – Kaufmannsfamilie aus Florenz. Sie war insbesondere im Bereich des Bankgeschäfts[7]Tauber 2004, S. 8. tätig.

Leon Battistas Beziehung zu seiner Familie war zeitlebens schwierig[8]Ebd., S. 7.: Aufgrund seines selbstbewussten und belehrenden Auftretens kam es immer wieder zu Konflikten. Dem gegenüber stand jedoch auch ein Ringen um Verständnis und Anerkennung. So beendet er die Vorrede von „Della Famiglia“, indem er den „jungen Alberti“[9]Alberti 1986, S. 14. direkt anspricht mit der Aufforderung, „die Ehre“ und „den Ruf unseres Hauses“ zu vermehren und schließlich geradezu pathetisch darum bittet: „Leset und liebt mich!“

Die ökonomische Theorie zwischen Progression und Regression

Ein zentraler Begriff der ökonomischen Theorien Albertis ist die „masserizia“. Darunter sind eine ökonomische Haushaltung und Sparsamkeit zu verstehen.[10]Die genauen Übersetzungen ins Deutsche weichen hier ab. In Ebbersmeyer 2007, S. 207 wird mit „ökonomischer Haushaltung“ und in Boenke 1999, S. 55 mit „Sparsamkeit“ übersetzt.

Diese Motivik erfreut sich zur damaligen Zeit zunehmender Beliebtheit unter humanistischen Schriftstellern.[11]Ebbersmeyer 2007, S. 207. In „Della Famiglia“ wird der Themenkomplex in einem Dialog[12]Alberti 1986, S. 201 ff. zwischen den beiden Albertis Lionardo und dem betagten Gianozzo erörtert.[13]Kraus 1986, S. XXXIV. Besonders interessant erscheint dabei der Vergleich mit Aristoteles:

Während Alberti die Sparsamkeit als optimale Handlungsweise definiert, ist es für Aristoteles eben die Freigebigkeit. Diese wird in der Nikomachischen Ethik als „mittlere Disposition im Hinblick auf das Vermögen“[14]Ebd., S. 131. dargestellt.

Aristoteles vertritt im Vergleich mit Alberti also eine ausgabenfreundlichere und auch betont entspanntere[15]Vgl. bei Alberti beispielsweise den angeführten Ausspruch von Gianozzo, dass „wer das Seine hinauswirft, ein Narr ist.“ Hier zeigt sich, dass bei ökonomischem Fehlverhalten – im Gegensatz zu Aristoteles – keine Toleranz vorhanden ist. Sichtweise. Er stellt sich darüber hinaus noch deutlicher gegen den Geiz. Diese Haltung zeigt sich mit dem folgenden Ausspruch: „Der Geiz hingegen ist unheilbar (…).“[16]Aristoteles 2006, S. 135 Bei Alberti hingegen kann die angestrebte „masserizia“ geradezu als Synonym für eine sehr zurückhaltende Ausgabenkultur betrachtet werden.[17]Vgl. auch Buck 1983, S. 129.

Im weiteren Verlauf wird Gianozzo nochmals konkreter im Hinblick auf Ausgaben- und Investitionsentscheidungen und deren Auswirkungen auf die finanzielle Freiheit: „Bei jeder Ausgabe muss man vorher überschlagen, daß sie nicht größer sei, nicht mehr belaste, nicht größere Summen betreffe, als die Notwendigkeit erfordert, und nicht geringer sei, als der Anstand verlangt.“[18]Alberti 1986, S. 211.

Weiterhin[19]Ebd., S. 216 ff. führt Gianozzo aus, dass der Mensch letztlich – und damit konträr zu einem weitergehenden materiellen Anspruchsverhalten – nur „drei Dinge (…) sein Eigen nennen kann“: „Die Regung der Seele, durch die wir begehren oder in Zorn verfallen“; „Das andere, siehe, ist der Körper“ und insbesondere auch „die Zeit, mein lieber Lionardo, die Zeit, liebe Kinder!“

Hierzu ist festzuhalten[20]Ebbersmeyer 2007, S. 207 u. 208.: Mit diesen drei Ressourcen im Eigentum der Menschen gilt es hauszuhalten. Bemerkenswert ist dabei, dass Alberti dezidiert auch die Zeit – neben Körper und Seele – als Ressource sieht. Durch einen optimalen Einsatz der Zeit in Bezug auf Terminierung von Tätigkeitsausübungen kann die Ressource effizient eingesetzt und damit gespart werden, es bleibt also mehr Freiraum für andere Dinge. In Summe wird dafür plädiert, die Zeit zu rationalisieren und durch tägliche Aufstellung eines Plans zielgerichtet damit umzugehen.[21]Buck 1983, S. 131. Weiterhin rückt Leon Battista das ökonomische Denken in einen göttlichen Kontext und stellt es dabei über die reine Ebene des (wirtschaftlichen) Nutzens.

Es zeigt sich also[22]Ebd., S. 131.: Alberti positioniert sich mit seiner Einstellung, die Ressource Zeit als etwas Kostbares zu begreifen, klar gegen die vorherrschende Meinung im Mittelalter. Dieses Denken lässt sich beispielsweise auf Petrarca[23]Petrarca, De remediis II, 15; vgl. Seneca, Ep. 1, 2, cit. Buck 1983, S. 131. zurückführen, der sich gegen eine Vergeudung der Zeit stellt und deren Kostbarkeit betont.

Der Begriff der „masserizia“ findet sich in einem weiteren Kontext[24]Vgl. Kuhn 2014, S. 74.: Alberti greift die Thematik in Bezug auf den sinnvollen Umgang mit dem Körper beziehungsweise dem Einsatz des Körpers auf. Er plädiert also für einen sparsamen und nachhaltigen Umgang mit dem Körper und begreift diesen damit als (ökonomische) Ressource. So ist dieser grundsätzlich in guter Form zu halten. Um dies zu gewährleisten, empfiehlt Gianozzo seinem Gesprächspartner Lionardo unter anderem „mäßige und gemächliche Leibesübungen“[25]Alberti 1986, S. 225..

Alberti nimmt damit Gedanken vorweg, die heute Allgemeingut der wissenschaftlichen Forschung sind[26]Vgl z.B. Fischbach 2003.: Er betont bereits die Relevanz von menschlicher Tätigkeitsausübung und scheint damit zu antizipieren, dass die Arbeitskraft beziehungsweise die Arbeitsleistung als ein Produktionsfaktor anzusehen ist.

An dieser Sichtweise, an dem grundsätzlich hohen Maße an Praxisbezug sowie weiteren Aspekten, die hier nicht näher betrachtet werden sollen (z.B. Fokussierung auf Haushaltseffizienz und ökonomische Evaluierung von Investitionsentscheidungen) lässt sich ein klarer Fortschritt gegenüber dem statischen Denken des Mittelalters ablesen.

Regression: Das (ökonomische) Frauenbild

Ein weiterer auffallender Aspekt von Albertis Ökonomie ist die Rolle der Frau in der häuslichen Gemeinschaft. Besonders interessant scheint dabei ein Bezug zu Xenophons ökonomischen Schriften.

Xenophon sieht eine originäre und von Gott antizipativ definierte Aufgabenteilung zwischen Mann und Frau: „Da aber die Arbeiten drinnen und draußen beide der Ausführung und Aufsicht bedürfen, hat der Gott, so habe er gesagt, von vornherein die Natur entsprechend eingerichtet, und zwar, wie mir scheint, die der Frau für die Arbeiten und Beschäftigungen im Inneren des Hauses, die des Mannes für die Arbeiten und Beschäftigungen im Freien.“[27]Xenophon 1992, S. 63. Weiterhin werden die Folgen eines möglichen Abweichens von diesen Bestimmungen konstatiert: „Wenn aber jemand dem zuwiderhandelt, wofür ihn der Gott schuf, bleibt er wohl als Befehlsverweigerer den Göttern nicht verborgen und zahlt Strafe (…).“[28]Ebd., S. 65. Er stellt einen Vergleich zwischen einer Bienenkönigin und der Ehefrau an und definiert den Aufgabenbereich letzterer noch konkreter. So soll sie beispielsweise „diejenigen Sklaven losschicken (…), die draußen Arbeit haben“.[29]Ebd., S. 65.

In Albertis Werk wird dieser Komplex partiell abweichend beschrieben. Gianozzo legitimiert eine Aufgabenteilung zwischen Mann (außerhalb des Hauses) und Frau (innerhalb des Hauses) wie folgt: „Der Hausvater mache es, wie ich es gemacht habe, weil es auch mir keine geringe Last zu sein scheint, im Haus für alles Notwendige vorzusorgen, während ich nicht selten gezwungen bin, mich wichtigerer Geschäfte wegen außer Hause unter den Leuten aufzuhalten. Deshalb schien es mir zweckmäßig, diese ganze Last zu teilen (…).“[30]Alberti 1986, S. 280.

Ein zentraler Unterschied findet sich darin, wie diese Aufgabenteilung entstanden ist. Während sie bei Xenophon von Gott definiert wurde, ist sie bei Alberti schlicht von der Natur gegeben. Es findet also eine Säkularisierung des Gedanken statt. So spricht Lionardo zu Gianozzo, „daß die Männer von Natur aus den höheren Mut haben, die größere Fähigkeit als die Frauen, mit Rat und Tat jeder Gefahr, die dem Vaterland, den Heiligtümern oder ihren Kindern droht, entgegenzutreten (…) Im Gegensatz dazu sind die Frauen, wie man beobachtet, fast alle von Natur aus furchtsam, zart, langsam und darum mehr geeignet, zu Hause unseren Besitz zu behüten (…)“[31]Ebd., S. 281..

In Bezug auf die Ökonomie wird der Ehefrau bei Xenophon eine weitere Aufgabe zugesprochen: Durch den gezielten und punktgenauen Einsatz von Schulung, Ausbildung, Sanktionierung und Belohnung kann und soll sie zum einen den Wert der Sklaven steigern und zum anderen – auch im höheren Alter[32]Gemeint ist hiermit, dass die Ehefrau auch im höheren Alter den Respekt der Sklaven genießt und diese ihre Anweisungen befolgen. – deren Gefolgschaft sicherstellen. Zusammenfassend mache dies aus ihr eine „bessere Behüterin des Hauses“[33]Xenophon 1992, S. 67..

Höherqualifizierte Aufgaben im ökonomischen Kontext sind bei Alberti den Männern vorbehalten. Es wird von Lionardo sogar von „geringfügige(n) Weiberangelegenheiten“[34]Alberti 1986, S. 282. Vgl. auch Reuthner 2018, S. 170 f. gesprochen und schließlich in Bezug auf Gianozzos Haltung gegenüber Frauen festgehalten: „Und darum ist es meine Meinung, dass Ihr großes Lob verdient, weil Ihr Eurer Frau die Leitung der kleineren Angelegenheiten überlassen habt und Euch selbst, wie ich es stets gesehen habe, jedes männliche und lobenswürdige Geschäft vorbehalten.“[35]Ebd., S. 282.

Grundsätzlich finden sich bei Alberti in der Konversation unter Männern regelmäßig starke Abwertungen und das Stilmittel der Ironie[36]Reuthner 2018, S. 171 ff. in Bezug auf Frauen im Wirtschaftsgeschehen und auch in anderen Bereichen. Allgemein wird Albertis Grundton gegenüber Frauen in der Sekundärliteratur regelmäßig als frauenfeindlich gewertet.[37]Vgl. z.B. Imesch, S. 242. So bescheinigt Gianozzo seiner Gattin beispielsweise: „(…), sie war von reiner Einfalt und argloser Gemütsart und glaubte schon eine verständige Hausmutter zu sein durch die Dinge, die sie von mir mit so großer Aufmerksamkeit vernommen hatte, (…).“[38]Alberti 1986, S. 302.

Es bleibt beim Thema „Rolle der Frau“ im Haushalt festzuhalten, dass sich Alberti auf der einen Seite an diversen Stellen auf Xenophon bezieht. Auf der anderen Seite weicht er – in Bezug auf die Fähigkeiten und Aufgaben der Frau und deren Anleitung durch den Ehemann – auch teilweise fundamental von Xenophon ab.

Fazit: Alberti und die Frage der Perspektive

Mit seinem Konzept des Maßhaltens und dem rationellen Umgang mit Ressourcen würde Alberti heute auch als Vorbild für die Umwelt- und Klimaschutz-Bewegung taugen. Denn Albertis Credo war: Heute schon an morgen denken und mit den (von Gott gegebenen) Ressourcen verantwortungsvoll umgehen.

Seine Sichtweise auf die Rolle der Frau scheint jedoch heute im Kontext von Bewegungen wie „Women’s empowerment“ oder der steigenden Anzahl von Frauen in Führungspositionen nur noch schwer vorstellbar bzw. gar lebensfremd.

Was bleibt also von einem Universalgenie, das progressive ökonomische Grundpfeiler vorwegnahm aber auch äußerst rückwärtsgewandte Frauenbilder mit sich trug? Oder um es mit dem Titel dieser cogito-Ausgabe zu sagen: Aus welcher Perspektive betrachten wir Alberti?

In den beiden Themenkomplexen zeigt sich exemplarisch nicht nur die Ambivalenz einer der Renaissance-Persönlichkeiten überhaupt. Vielmehr stellt sich auch die Frage nach der heutigen Rezeption und Beurteilung. Fragen, die – je nach Perspektive – äußerst unterschiedlich beurteilt werden können bzw. müssen und auf jeden Fall eine differenzierte (bzw. in Teilen auch distanzierte) Sichtweise erfordern.

Was Alberti dabei auf jeden Fall bleibt: Ein Vorreiter für die Wissenschaft und Universalgenie, das bis heute polarisiert und dessen Lektüre ein Verständnis schafft für die Renaissance und den Humanismus – egal welche Perspektive man anschließend einnehmen möchte.

Literatur

ALBERTI, LEON BATTISTA (Kraus, 1986): Vom Hauswesen – Della Famiglia. Übersetzung von Walther Kraus und eingeleitet von Fritz Schalk. München: dtv klassik.

ARISTOTELES (Wolf, 2006): Nikomachische Ethik. Übersetzung von Ursula Wolf. Reinbek bei Hamburg Rowohlt.

BOENKE, MICHAELA (1999): Leon Battista Alberti. Philosophie des privaten und öffentlichen Lebens wie der Kunst. In: Philosophen der Renaissance, Paul Richard Blum (Hrsg.). Darmstadt: Primus Verlag.

BUCK, AUGUST (1983): Ökonomische Probleme in den „Libri della famiglia“ des L.B. Alberti. In: Humanismus und Ökonomie, hrg. v. Heinrich Lutz: S. 121-133. Weinheim: Acta humaniora.

BURCKHARDT, JACOB (1960): Die Kultur der Renaissance in Italien. Erstdruck 1860, 1960, 2014. Ditzingen: Reclam.

EBBERSMEYER, SABRINA (2007): Ethik des Nützlichen. Texte zur Moralphilosophie im italienischen Humanismus. München: Fink.

FISCHBACH, RAINER (2003): Volkswirtschaftslehre I, 12. Auflage, Managementwissen für Studium und Praxis. München: Oldenburg.

FISCHER, GÜNTHER (2012): Leon Battista Alberti – Sein Leben und seine Architekturtheorie. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

IMESCH, KORNELIA (2014) in: Forster, Kurt W. und Locher, Hubert: Theorie der Praxis: Leon Battista Alberti als Humanist und Theoretiker der bildenden Künste. Berlin/New York: Walter de Gruyter.

KUHN, HEINRICH C. (2014): Philosophie der Renaissance, W. Stuttgart: Kohlhammer.

REUTHNER, ROSA (2018): Die Hausfrau und die Ökonomie in Ökonomiken und Haushaltslehren von der Antike bis ins 19. Jahrhundert. Berlin: LIT Verlag.

TAUBER, CHRISTINE (2004): “Leggetemi e amatemi”–Autobiographie als Selbstanpreisung, in: Alberti, Leon Battista: Vita, S. 7-25. Frankfurt am Main: Roter Stern.

XENOPHON (ed. und trans. Gert Audring, 1992): Ökonomische Schriften. Berlin: Akademie Verlag.

Referenzen

Referenzen
1 Burckhardt 1960, S. 169.
2 Tauber 2004, S. 7.
3 Zur biografischen Darstellung von Alberti vgl. Fischer 2012, S. 35 ff.
4 Hierzu äußerte sich Varsari, jedoch nicht positiv.
5 Fischer 2012, S. 35.
6 Schalk 1986, S. I.
7 Tauber 2004, S. 8.
8 Ebd., S. 7.
9 Alberti 1986, S. 14.
10 Die genauen Übersetzungen ins Deutsche weichen hier ab. In Ebbersmeyer 2007, S. 207 wird mit „ökonomischer Haushaltung“ und in Boenke 1999, S. 55 mit „Sparsamkeit“ übersetzt.
11 Ebbersmeyer 2007, S. 207.
12 Alberti 1986, S. 201 ff.
13 Kraus 1986, S. XXXIV.
14, 22 Ebd., S. 131.
15 Vgl. bei Alberti beispielsweise den angeführten Ausspruch von Gianozzo, dass „wer das Seine hinauswirft, ein Narr ist.“ Hier zeigt sich, dass bei ökonomischem Fehlverhalten – im Gegensatz zu Aristoteles – keine Toleranz vorhanden ist.
16 Aristoteles 2006, S. 135
17 Vgl. auch Buck 1983, S. 129.
18 Alberti 1986, S. 211.
19 Ebd., S. 216 ff.
20 Ebbersmeyer 2007, S. 207 u. 208.
21 Buck 1983, S. 131.
23 Petrarca, De remediis II, 15; vgl. Seneca, Ep. 1, 2, cit. Buck 1983, S. 131.
24 Vgl. Kuhn 2014, S. 74.
25 Alberti 1986, S. 225.
26 Vgl z.B. Fischbach 2003.
27 Xenophon 1992, S. 63.
28, 29 Ebd., S. 65.
30 Alberti 1986, S. 280.
31 Ebd., S. 281.
32 Gemeint ist hiermit, dass die Ehefrau auch im höheren Alter den Respekt der Sklaven genießt und diese ihre Anweisungen befolgen.
33 Xenophon 1992, S. 67.
34 Alberti 1986, S. 282. Vgl. auch Reuthner 2018, S. 170 f.
35 Ebd., S. 282.
36 Reuthner 2018, S. 171 ff.
37 Vgl. z.B. Imesch, S. 242.
38 Alberti 1986, S. 302.

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