aktuelles

Filmscreening: À propos: philosophie

"À propos: philosophie" ist der Titel von Sebastian Köthes Dokumentarfilm über den Weg junger Denker*innen und Zweifler*innen. Wir hatten das Glück, in Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen diese besondere Dokumentation über die Freude der Philosophie von jungen Menschen in München aufzuführen und anschließend mit dem Regisseur zu diskutieren. An dieser Stelle gilt deshalb unser Dank ausdrücklich den Münchner Kammerspielen für die tatkräftige Hilfe bei der Umsetzung und die passenden Räumlichkleiten sowie natürlich bei Sebastian Köthe, der extra den Weg aus Berlin antrat, um mit uns und dem Publikum über den Film zu diskutieren.

Eine kleine Bilderauswahl des Abends findet sich hier.

Die beste Kapitalismuskritik seit Karl Marx?

Neben uns die Sintflut – so heißt Stephan Lessenichs neues Buch, welches er im Oktober in den Kammerspielen vorgestellt hat. Der Inhalt des Buches ist kaum weniger dramatisch, als es der Titel vermuten lässt. Die von Lessenich vertretene Hauptthese lautet: Wir, das sind die hochentwickelten kapitalistischen Gesellschaften des globalen Nordens, leben auf Kosten der anderen, nämlich des globalen Südens. Dieser Satz, der vermutlich jedem mehr oder weniger bewusst ist, wirkt deutlich härter, wenn man ihn andersherum formuliert: Die anderen sterben zu unseren Diensten. Mehr lesen

 

Von Svenja Zintl

 

Der Entwurf einer neuen Wirtschaftsordnung.

Reichtum ohne Gier heißt Sahra Wagenknechts (DIE LINKE) neues Buch, welches  sie am 09.06.2016 im Literaturhaus München vorstellte und mit Peter Gauweiler (CSU) diskutierte. In ihrem Buch geht Wagenknecht der Frage nach, welche Perspektiven die  heutigen Wirtschaftsordnung noch bietet und warum der Kapitalismus eine antidemokratische Innovationsbremse ist. Mehr lesen

 

Von Max Emanuel Pointner

© Foto: Oliver Kern
© Foto: Oliver Kern

postcontemporary – denn die Zeit kommt aus der Zukunft. Armen Avanessian im Gespräch mit Thomas Böhm

Wir leben in einer neuen Zeit, die wir noch nicht verstehen. Die Tatsache, dass wir heute leben, garantiert noch lange nicht, dass wir in unserer Gegenwart angekommen sind. Das Wesen der Zeit selbst, ihre Richtung, hat sich geändert. Die Zeit kommt uns aus der Zukunft entgegen. Unsere Schwierigkeiten, im 21. Jahrhundert anzukommen, sind nicht einfach in einer ständigen Beschleunigung begründet, sondern in dieser neuen spekulativen Temporalität. Mehr lesen

Die Chefredaktion der Philosophie-Zeitschrift Cogito über Sinnkrisen, Philo-Slams und das kleine Einmaleins der Betriebswirtschaft

Franziska Stadlmayer, Redakteurin vom Magazin "unikat", hat uns im Lostweekend (Schellingstraße 3. München) interviewt! Mehr lesen